Christuskirche

Offene Kirche

Die sehenswerte Christuskirche ist i.d.R. Montag-Sonntag 11-17 Uhr geöffnet. Im Chorraum findet sich eine Andacht für den Tag, verschiedene lesenswerte Flugblätter und Büchlein, Bibel- und Segensworte zum Mitnehmen sowie ein Gebets- und Gästebuch, in das man eine Gebet oder einen Gruß schreiben kann. Gebetsanliegen werden im Gottesdienst am Sonntag oder während den Werktagen anonymisiert aufgenommen. 

Kurze Gemeinde- und Baugeschichte

1889 hielt Vikar Sommerer aus Neustadt erstmals nach der Gegenreformation wieder evangelischen Gottesdienst in Bischofsheim (im Rathaussaal). 1895 wurde ein Evangelischer Verein gegründet. 1902 konnte der Grundstein der neuromanischen Christuskirche gelegt und 1903 Einweihung gefeiert werden. 1939 wurde ein selbständiges Vikariat Bischofsheim gegründet und 1947-49 das Pfarrhaus erbaut. 1987-89 konnte das Gemeindehaus an die Kirche angefügt werden. 1989 wurde Bischofsheim zur eigenständigen Pfarrei erhoben. 1995 erfolgte eine gründliche Renovierung der Kirche. Sehenswert sind Altar und Taufstein im neuromanischen Stil, die beiden Glasfenster im Chorraum sowie die Glasrosette an der Südseite. An der Westseite des Kirchenschiffes befindet sich ein Porträt vom jungen Martin Luther. 2011 wurde zur Straße hin der Laubengang als Schallschutz errichtet und Büroräume an das Pfarrhaus angebaut.  

Das Glockengeläut

Das 1903 installierte Glockengeläut mit drei Glocken hatte die Töne f-a-c (F-Dur-Dreiklang). Im 1. Weltkrieg mussten die beiden kleineren Glocken abgeliefert werden, es blieb die f-Glocke (600kg schwer). 1922 wurde für die abgegebenen Glocken ein Ersatz beschafft. Diese beiden Glocken mussten wiederum im 2. Weltkrieg abgetreten werden. 1957 bestellte die Kirchengemeinde zwei Ersatzglocken. Die mittlere Glocke ist eine as-Glocke (550kg schwer). Die Inschrift lautet: „Jesus Christus, gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit!“. Die kleinste Glocke ist eine b-Glocke (370kg schwer). Die Inschrift: „Eine feste Burg ist unser Gott!“. Seit der Indienstnahme an Pfingsten 1958 schlagen die drei Glocken im sogenannten Te-Deum-Motiv (f-as-b) zusammen.  

Heute läuten die Glocken täglich zu drei Tageszeiten (8, 12 und 18 Uhr) und laden zum Gebet ein.